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Die Entscheidung liegt bei dir! Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit - Buchempfehlung

25.03.2019

Die Entscheidung liegt bei dir

*Werbung

Für die Leser dieses Blogs ist das Thema nicht neu. Wir wissen schon längst, dass wir selbst die Verantwortung für die Zufriedenheit in unserem Leben tragen. Wir wissen, dass es an uns liegt, Entscheidungen zu treffen, und dass wir selten nur Opfer der Umstände sind.

Warum dann also ein solches Buch lesen?

Weil das Thema wirklich von allen Seiten beleuchtet wird und so manche Zusammenhänge auf einer anderen Art klar werden. Es geht u.a. auch um den Mythos der Sachzwänge, die verhängnisvolle Rolle des Lobes, um die wirklichen Gründe für Burnout und wie Glück meist der Entschiedenheit folgt.

Und weil darin kluge Sätze stehen, wie: „Leiden ist nur scheinbar leichter als Handeln. Denn der Preis ist hoch: der Selbstrespekt, die gelebte Freiheit, die Selbstbestimmung, das eigene Leben bleiben auf der Strecke. Aber nicht unser Leiden führt uns weiter, sondern unsere Leidenschaft. Dieses Leben ist das einzige, das wir haben. Worauf warten?“

 

Reinhard K. Sprengler - Die Entscheidung liegt bei dir! Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit, Campus Verlag, 2016, 22 EUR

 

*(Diese Buchempfehlung muss leider laut Gesetz als Werbung gekennzeichnet werden, da sie auf ein käufliches Produkt hinweist, ist aber weder eine finanzierte Anzeige eines Verlags noch wurde dafür ein Honorar bezahlt.)

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Kategorien: Bücher | Schlagworte: Glück, persönliche Entwicklung

Seelenwärme - Herzensprojekte (5)

21.03.2019

Gesa   Gesa-CH

Gesa Grand ist Teilnehmerin in meinen Therapeutic Touch Seminaren und mit diesem schönen Text wird ihr ganz persönliches Herzensprojekt sehr spürbar:

"Ich bin Gesa Grand und arbeite als Be-Hand-lerin in meiner Praxis Seelenwärme im Gasthaus Zwirgi in Schattenhalb. Schattenhalb liegt im Haslital, im Berner Oberland, in der Schweiz. Seit Dezember 2016 führen mein Mann und ich das Gasthaus Zwirgi. Wir sind dabei, dass Gasthaus zu neuem Leben zu erwecken. Es liegt inmitten der Natur, umgeben von einem herrlichen Panorama, oberhalb des Reichenbachfalls. Unser Gasthaus ist ideal für eine Auszeit. Ruhe und die mystische, urchige Landschaft des Reichenbachtals laden dazu ein, sich wieder zu finden und aus dem Alltag auszusteigen. Ankommen – das ist unsere Philosophie.

Aufgewachsen im Rhein-Main-Gebiet, in ländlicher Umgebung bei weltoffenen Eltern. Gesegnet mit zwei Grossmüttern, die Wert auf Selbstgemachtes legten und spirituelle Methoden wie Pendeln und Hellsichtigkeit nutzten. Was ich als Geschenk mitbekam und damit meine ersten Erfahrungen sammelte. Als ich 6 Jahre alt war, zogen wir in die Schweiz. Es folgten Lehr- und Wanderjahre, in denen ich ich als Psychiatriepflegefachfrau im Gesundheits- und Sozialbereich Erfahrungen sammelte und verschiedene Aus- und Weiterbildungen im Bereich «Beeinträchtigung» absolvierte.

Mein Mann und ich fanden unser daheim in meinem Elternhaus im Berner Seeland. Ausgestattet mit grossen Zimmern und einem Garten, genossen wir unseren Raum und gingen unseren Berufen – Gastronomie und Pflege – nach. Irgendwann entstand die Idee, ein Bed and Breakfast und eine eigene Praxis zu eröffnen. Mein Elternhaus war einfach zu gross für Zwei. Zudem erinnerte ich mich nach und nach wieder an das Geschenk meiner Grossmütter und verlagerte meine Tätigkeit auf alternative, körperorientierte Methoden mit den Händen.

Es folgten Weiterbildungen in Rhythmische Einreibungen nach Wegmann / Hauschka und RESET Kieferbalance. Durch den Anstoss einer liebevollen Freundin und einem inneren Ruf folgend, entstand unser Projekt eines Gasthauses. Es sollte ein Ort der Auszeit und Ruhe sein, in der Natur, überschaubar, familiär, einfach, offen für Spirituelles und alternative Angebote.

Das Gasthaus Zwirgi fand uns – 2016 erfolgte der Umzug ins Berner Oberland.

Wiederum einem inneren Impuls folgend, meldete ich mich zur Ausbildung Therapeutic Touch bei Vera Bartholomay an. Seither entdecke im immer wieder von neuem, was Berührung auslöst und in Bewegung setzt.

 

In meiner Praxis biete ich sanfte Körper-Be-Hand-lungen an, die umhüllend, entspannend und «Seelenwärmend» sind. Allen Behandlungen ist gemeinsam, dass sie die Energie im Innern wie im Aussen regulieren, reinigen, harmonisieren, anregen, verbinden und stärken.

 

Berühren und Berührt werden – das verbindet meine Methoden, die ich gerne miteinander kombiniere. So wie es sich stimmig anfühlt. Denn: Wir sind nicht mehr «in Berührung» mit uns, mit unserem eigenen Körper noch mit den Menschen um uns herum. Doch wissen wir in unserem Innersten, das Berührungen eine unglaublich wohltuende, ja sogar heilsame Wirkung haben.

 

«Ohne innere Wärme ist nichts Grosses noch Schönes im Leben vollbracht worden»

sagte Eduard Hanslick (1825 - 1904), österreichischer Musikschriftsteller und Musikkritiker

 

Ich freue mich auf unsere Begegnung

Herzlich

Gesa Grand"

www.zwirgi.ch

gasthaus@zwirgi.ch

Weitere interessante berufliche Sehnsuchtsprojekte findest du in meiner Blogreihe "Herzensprojekte" und in meinem Buch

Projekt Sehnsucht - Coverbild

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Kategorien: Berufliche Herzensprojekte | Schlagworte: Heilsame Berührung, Natur, Stille, TT-Practitioner

Der weibliche Weg - Herzensprojekte (4)

18.03.2019

Ein weiteres Herzensprojekt. Heute mit den Worten von Anna-Maria Lösche:

Anna-Maria Lösche

"Ich bin orientalische Tänzerin, Tanzpädagogin, Weiblichkeitspädagogin, Fachreferentin für ganzheitliche Frauengesundheit und Therapeutic Touch Practitioner.

Diese vielfältigen Beschäftigungen sind das Ergebnis eines seit 40 Jahren andauernden Weges, für den ich mich weniger bewusst entschieden habe, als dabei mehr einem inneren Impuls zu folgen. Mein Fokus lag zwar von Anfang an darauf, mit meiner Arbeit Frauen durch Bewegung und Tanz zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Jedoch erst vor ca. 10 Jahren wurde mir meine eigene innere, weibliche Spur klar, dieses mein "Anderssein", dieses "Anders ticken",  diese meine "andere Stimme", womit ich sooft auf meinem Weg nicht verstanden wurde und auch viel Ablehnung erfahren habe. Mir war es selbst viele Jahre nicht bewusst, dass das, was mich Innersten bewegte, die Sehnsucht war, weibliche Energie in ihrer ganzen Fülle freizusetzen, nicht nur die Kriegerin, nicht nur die Starke und Unabhängige, die so gut ins männlich geprägte Gesellschaftssystem hineinpassen, sondern gerade aus den weiblichen Facetten heraus leben zu können, die mit Sanftheit, Nachgiebigkeit und Empfänglichkeit zu tun haben. Mit Verletzlichkeit, Anmut und Schönheit.

Ich war ein stilles Wasser und die Stille, der Rückzug und das Alleinsein waren mir immer hohe Werte, die in einer lauten Welt anscheinend hinderlich waren, wenn es darum ging sich zu behaupten und seinen Weg zu machen.
Als Kind wurde mir gesagt, mir eine "dickere Haut" zuzulegen, zu lernen mich mit "den Ellbogen durchzusetzen", da ich sonst keine Chance hätte, in einer Gesellschaft zu überleben, wo es darum geht zu gewinnen - oder zu verlieren. Das klappte natürlich nur bedingt. An Wettbewerb war ich überhaupt nicht interessiert. Denn da war diese leise  Stimme in mir, die ich nicht überhören konnte, eine Stimme, die mich in unbekannte, fein schwingende Räume zog.

Ich hatte das Glück, als junge Frau Mitte der 70er Jahre loszugehen, in einer Zeit, die von vielen freiheitlichen Bestrebungen geprägt war und viele Möglichkeiten bot, über den Tellerrand einer Leistungsgesellschaft zu schauen.

Tanz ist Meditation? Ist Gebet? Wie herrlich!
Diese neue Vorstellung begeisterte mich, denn Tanzen war für mich nie Wettbewerb gewesen oder auf Leistung und Konkurrenz gepolt, war stets Ausdruck meiner Seelenschwingung, der Sehnsucht mich mit der Lebensenergie zu verbinden, frei und wild. Ich habe nie Tanz studiert, ich habe einfach losgelegt. Ich hatte viele gute Lehrerinnen und Lehrer, die meine Entwicklung zur Tänzerin und Tanzpädagogin begleiteten. Ohne mich auf etwas Bestimmtes festzulegen, lernte ich, ließ mich inspirieren und das mache ich bis heute: Ob Meditationstechniken, Atem- und Energiearbeit, Selbsterfahrung,  unterschiedliche Tanzformen, Weiterbildungen in  vielen verschiedenen Bereichen der Frauenarbeit und jetzt kommen noch Stimme und Klang dazu ... ich fühle und erlebe voller Freude, wie sich all das, was mich interessiert, zu einem Mosaik zusammenfügt:

Mein Konzept des "weiblichen Weges"

Es ist ein ganzheitliches Angebot für Frauen, das fein-sinnliches, inneres Spüren, Selbstmitgefühl und Selbstliebe fördert. Auf der Basis des inneren Erlebens können Frauen ihre weibliche Essenz ganz individuell entdecken und leben.
Weibliche Energie öffnet ihre Türen in der Stille und in der Achtsamkeit für uns selbst. Es ist kein Machen sondern ein Zulassen. Es ist eben der "andere Weg", der weibliche Zugang zum Leben, der in unserer überaktiven Welt so fehlt.

Die Klarheit über die Zusammenhänge der Charakteristik von Männlich/Weiblich erhielt ich durch die integrale Vision von Ken Wilber. Seine "integrale Landkarte" ist ein wunderbares Medium, sich selbst und alles andere sinnvoll einordnen zu können und kluge Entscheidungen zu treffen. Mit diesem Wissen entwickelte sich mein Angebot weiter, so dass ich heute nicht nur mit Tanz arbeite, sondern Frauen in allen Prozessen ihres Lebens als Heilbegleiterin unterstützen kann.

Hier war dann auch die Entdeckung der Methode Therapeutic Touch für mich ganz wichtig. Diese Behandlungen sind gerade für Frauen so heilsam, weil sie auf entspannte, einfache Weise tief ins innere Fühlen und Schwingen kommen können.

Nicht aufgeben

Mein zutiefst weiblicher, innerer und meditativer Ansatz stieß natürlich auch auf Unverständnis und z. T. massive Widerstände. Es gab durchaus steinige Jahre. Aber ich kann allen, die mit einer Herzensvision auf dem Weg sind, raten, immer wieder aufzustehen und zu vertrauen. Ich habe diese Niederschläge ganz klar zur Schattenarbeit genutzt. Diesen Teil von mir, der gescheitert, enttäuscht oder verletzt war, habe ich in Liebe integriert. Ich hatte das Bild meiner "dunklen Schwester", der Frau in mir, die traurig war, verletzt, erfolglos und missachtet - und diese meine dunkle Schwester habe ich in Liebe umarmt und getröstet. Das hat mich echt weitergebracht. Ich habe damit einen so wichtigen Teil meines Selbst mit ins Boot geholt, bin mit ihm erstarkt und kann heute ganz anders mit Schwierigkeiten umgehen.

Meine Vision lebt!

Die Vision eines integralen Frauseins, das auf der Basis des inneren Erlebens nichts mehr ausschließt, sich selbst und das Leben in allen Facetten von Licht und Dunkelheit würdigen und umarmen kann. Damit bin ich natürlich nicht im Mainstream, aber ich lebe glücklich mit dem, was ich geschaffen habe und was mir geschenkt wurde. Wenn aus angestrengten, übermüdeteten und überarbeiteten Frauen lebendige, sinnliche Wesen werden, ist das eine wunderbare Aufgabe. Ich gebe Schutzraum, wir erschaffen gemeinsam weibliche Energieräume und schenken uns Schwesternschaft, um Frausein in Liebe und Freiheit sichtbar werden zu lassen. Ein neues Frausein, das in die Zukunft weist und ein heiles weibliches Feld für alle Frauen auf der Erde bereitet."

http://www.weiblicher-weg.de/

Anna-Maria Lösche kommt neben weiteren Herzensprojekten zu Wort in meinem aktuellen Buch:

Projekt Sehnsucht - Coverbild

 

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Kategorien: Berufliche Herzensprojekte | Schlagworte: Heilsame Berührung, Therapeutic Touch

Die Kunst der mitfühlenden Berührung - Herzensprojekte (3)

11.03.2019

AngelikaL

Bildquelle: elpom-studio.eu

Ein Gespräch mit Angelika Loebner – Massage Praktikerin:

Du bist heute 55 Jahre alt und hast dich vor 15 Jahren selbstständig gemacht mit einem Massageangebot im Großraum Nürnberg. Aber ursprünglich kommst du aus ganz anderen Berufen?

Mein Vater hat mir nach dem Abitur gesagt: „Es ist nicht so wichtig, was du machst, sondern wie du es machst.“ Das war ein ganz wichtiger Satz für mich. Ich habe mit unterschiedlichsten Ausbildungen in vielen Bereichen gearbeitet. Zum Beispiel als  Erzieherin mit Jugendlichen in sozialen Brennpunkten, in einer Wohngemeinschaft für psychisch Kranke oder in der Kinderpsychiatrie in der anthroposophischen Klinik in Herdecke.

Ich besuchte eine wunderbare Massageschule, die westliche und fernöstliche, moderne und alte Massagerichtungen miteinander verbunden hat. Mit dieser Ausbildung hat es sofort bei mir gefunkt. In meiner bisherigen Arbeit war Berührung immer eine ganz heikle Sache. Und hier war Berührung auf einmal DAS worum es ging. Ich habe es selbst so sehr genossen und wusste dann ganz schnell, dass es meins ist.

Damals gab es die Möglichkeit, eine Ich-AG zu gründen und etwas Starthilfe zu bekommen. Ich habe einen Raum in einer Praxisgemeinschaft gemietet. Abgesehen davon musste ich ja nicht viel investieren – für den Anfang brauchte ich nur eine Massageliege und etwas Öl. Ich war so wahnsinnig glücklich, dass ich jetzt mein Ding machen kann. Und so habe ich es überall herumerzählt. Ich hatte aber auch gute Fürsprecher. Es gab Leute, die bei mir zur Massage waren, die es ganz vielen Leuten erzählt haben. Das hat mir eine Menge neue Kunden gebracht.

Nach einer Weile bekam ich dann zusätzlich die Möglichkeit, freiberuflich für einen Patientenverein in der Kinderonkologie einer Klinik zu arbeiten. Mit einem Massageangebot nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Angehörigen, die ja auch Erholung und Stärkung brauchen.

Ich hatte das Glück, recht schnell - wenn auch bescheiden - davon leben zu können.

Eine Krise kam dann, als ich meine körperlichen Grenzen nicht erkannt habe und mir eine heftige Entzündung in der Schulter zugezogen habe, die lange nicht richtig heilen wollte. Und nun war ich natürlich in größter Not, denn so war ich ja massagetechnisch arbeitsunfähig. Ich bin dann vorübergehend zurück in den sozialpädagogischen Beruf und habe sogar eine weitere Ausbildung gemacht als Inklusionsfachkraft.

Es fällt bei dir schon auf, dass du sehr schnell nach neuen Möglichkeiten oder Lösungen schaust, wenn etwas nicht weitergeht.

Ja, schon. Ich wusste aber, ich will zurück in meine Massagepraxis, aber ich muss etwas anders machen und nicht immer körperlich so hart arbeiten. Ich habe eine Ausbildung zur Klangtherapeutin auf den Grundlagen der TCM  gemacht und später bei dir dann auch die Ausbildung in „Heilsame Berührung – Therapeutic Touch“.

Wie haben denn die Leute zu dir gefunden?

Ich hab mir eine Postkarte drucken lassen und habe diese ausgelegt in Praxen und Cafés. Damals war das nicht so furchtbar üblich - heute wird man ja regelrecht erschlagen von der Flyerflut.

Ich habe mein Angebot bewusst „Wellness“ genannt. Das Bedürfnis nach Berührung drückt ja kein Defizit aus, sondern die Sehnsucht danach ist etwas ganz legitimes. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat sehr gut geklappt und ich habe außer meiner Karte nichts an Werbung unternommen.

Hattest du auch schwierige Phasen?

Ja, in der Zeit mit der kranken Schulter – das war schon eine richtige Krise.

Und dann gab es s aber auch eine Phase, in der ich dachte, jetzt wird meine geliebte Arbeit langsam ein wenig langweilig. Und da war mir klar, dass ich neues „Futter“ suchen muss, dass ich etwas Neues lernen muss. Natürlich auch, damit ich es mir leichter machen kann mit der körperlichen Belastung, aber auch damit ich etwas Neues mit hinzunehmen kann. Und das waren dann die Klangschalen und Therapeutic Touch. Auch wenn man die schönste Sache der Welt macht, braucht man gelegentlich neue Richtungen in der Arbeit. Sonst wird es irgendwann Routine.

Rückblickend muss ich sagen, dass alles ganz leicht ging. Ich habe sogar manchmal gezweifelt, ob das, was ich mache, auch wirklich etwas wert ist, weil es so wenig anstrengend war. Es hat sich immer so viel von allein ergeben - so  zufällig.

Warum glaubst du, ist es so? Bist du wach genug, um die Zeichen zu erkennen und diesen dann auch zu folgen?

Ich weiß gar nicht, woran es wirklich liegt. Ich hatte einfach ein wahnsinniges Glück, das zu finden, was mir so gefällt.

Vielleicht strahlst du genau auch das aus - dass es so voll und ganz deins ist?

Manche Kunden sagen, sie haben das Gefühl, eine Insel der Glückseligkeit zu betreten, wenn sie in meine Praxis kommen. Ich glaube, das ist das allerwichtigste, dass die Leute spüren, wie gerne ich diese Arbeit mache.

Was würdest du anderen raten, die jetzt ihren ganz eigenen Weg beginnen?

Tue es nur, wenn es wirklich dein Ding ist. Wenn man etwas nur tut, um Geld zu verdienen, dann sollte man es lieber lassen. Das Herz muss dabei sein.

Was ist das „Herzstück“  deiner Arbeit?

Dass ich meine innere Haltung leben kann, dass ich mir selber treu sein darf. Die Kunst der mitfühlenden Berührung - das ist schon das Herzstück.

Es geht dabei um eine körperliche Berührung, aber auch das, was einen auf anderen Ebenen berührt. Die Leute spüren das auch, dass sie auch auf anderen Ebenen berührt werden, auch wenn es eigentlich um die körperliche Berührung geht.

Ich bin auch selbst berührt von dem Vertrauen, das die Leute zu mir haben. Das ist wirklich ein Geschenk. Auch dass sie sich trauen, sich so offen zu zeigen. Denn die Seele wird auch sichtbar. Da bin ich manchmal zu Tränen gerührt. Zum Beispiel wenn alte Menschen kommen und ich sehe, wie ein ganzes Leben an diesem Körper Spuren hinterlassen hat.

Was mich an Therapeutic Touch so glücklich macht, ist die Absichtslosigkeit in den Behandlungen. Gerade in der Arbeit mit den Krebskranken erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich zu viel erreichen will, aber mit Therapeutic Touch werde ich ganz ruhig. Seitdem ich das anwende, ist meine Arbeit in der Klinik ganz anders geworden. Es genügt, dass ich das bin, was ich jetzt bin und das tue, was ich jetzt gerade tun kann.

www.loebner-bodywork.de

 

Das Gespräch mit Angelika Loebner fand statt bei der Recherche für mein aktuelles Buch „Projekt Sehnsucht. Ein Mutmachbuch für alle, die von der Selbstständigkeit träumen“.

Projekt-Sehnsucht-Cover-klein

www.vera-bartholomay.com

 

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Kategorien: Gesundheit | Schlagworte: Heilsame Berührung, Therapeutic Touch

Dein Projekt Sehnsucht

07.03.2019

Projekt Sehnsucht - Coverbild

Endlich ist mein neues Buch da! Ich danke allen, die schon vorbestellt hatten oder es gleich tun wollen. Und bin jetzt sehr gespannt auf eure Meinungen dazu und was gerade dein Projekt Sehnsucht ist.

Unter allen, die mir hier schreiben, warum sie dieses Buch unbedingt lesen oder jemanden schenken/empfehlen wollen, verlose ich ein Exemplar von "Projekt Sehnsucht" (bis 15.3.19).

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Kategorien: Berufliche Herzensprojekte | Schlagworte:

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