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Authentizität, Glück und Erfolg (2)

23.08.2011

Heute mit einem Gastbeitrag von Ulrike Bergmann, Die Mutmacherin®:

 

Autonom – autark – authentisch

Wirkliche (innere) Freiheit und Unabhängigkeit beginnen, wenn es Ihnen gelingt, die oben genannten drei A zu verwirklichen. Damit bleiben Sie ganz bei sich und Ihren Bedürfnissen. Hier einige Gedanken und Anregungen dazu, wie Ihnen dies gelingen kann:

 

Autonom im Denken

Der Begriff “Autonomie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet: sich selbst Gesetze geben. Oder anders ausgedrückt: Es gibt niemanden, der Ihnen sagen kann, was richtig oder falsch ist. Sie alleine sind die einzige Instanz, die dies bestimmt. Autonomie beginnt damit, Ihre Gedanken frei fließen und die “Schere im Kopf” beiseite zu lassen. Es beinhaltet, dass Sie sich auch vermeintlich verrückte Gedanken gestatten. Wenn dies der Fall ist, gelangen Sie zu überraschenden Erkenntnissen gelangen.

Hier ein Beispiel zur Illustration:

Vor einigen Jahren, als ich noch intensiv mit Erfolgsteams gearbeitet habe, stellte ich mir die Frage: Was wäre, wenn ich das Thema loslassen würde? Ich verspürte sofort ein großes Gefühl der Erleichterung. Dem folgte kurz darauf der Impuls: Dann hätte ich endlich den Freiraum, etwas ganz anderes zu machen! Ich ließ los – und so entstand in der Folge ein eigenes Ziele-Konzept für Frauen, das sich zum MutmacherPrinzip weiterentwickelt hat.

 

Autark im Handeln

Auch dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet selbstgenügsam. Weitere Aspekte sind: von der Umgebung unabhängig, sich selbst versorgend, auf niemanden angewiesen. Autark im Handeln zu sein heißt also, dass Sie aus Ihren inneren Impulsen heraus tun, was für Sie im jeweiligen Moment stimmig ist. Unabhängig von der Meinung anderer oder dem, was „man“ sonst so macht. Übrigens ist das Wörtchen “man” immer ein Signal dafür, dass Sie nicht bei sich, sondern in alten Programmen unterwegs sind, die Sie aus Ihrer Kindheit mitgebracht haben. Ersetzen Sie dieses Wort mit „ich” und überprüfen Sie, was sich dadurch verändert.

Autark zu handeln, ist leichter gesagt als getan. Schließlich ist Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis und wir befürchten, uns auszuschließen, wenn wir mehr von unseren weniger angepassten Seiten zeigen. Seien Sie mutig und folgen Sie einige Zeit Ihren wahren Impulsen. Achten Sie darauf, was dadurch entsteht. Sie werden feststellen, dass Andere dies oft als erleichternd und befreiend empfinden, denn es erlaubt auch ihnen, ebenfalls autark zu handeln – nämlich frei von dem, was Sie darüber denken könnten. So entsteht ein Gefühl von größerer Nähe, da alle mehr von den Seiten zeigen können, die sie sonst verbergen – aus Angst, damit anzuecken.

 

Authentisch im Sein

Dieser ebenfalls aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet: echt sein. Im Sinne von „als Original empfunden”. Es wird heute vielfach von “authentisch sein” gesprochen oder die Forderung danach gestellt. Ebenso wird von Menschen gesagt, sie seien nicht authentisch.

Was macht nun dieses “authentisch sein” aus? Woran lässt es sich erkennen? Und wie können Sie es in sich selber fördern?

Authentisch sein heißt, dem eigenen Wesen treu zu sein und gemäß Ihren Überzeugungen zu handeln. Damit dies gelingt, brauchen Sie Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und den Mut, sich zu entwickeln und zu wandeln. Gerade der letzte Punkt ist hierbei wichtig. Wenn sich Lebensumstände, Erfahrungen oder Werte im Laufe eines Lebens ändern, hat dies Auswirkungen auf unser Sein. Wer dann am Gewohnten festhält statt Lebenserfahrungen und Erkenntnisse zu verinnerlichen und danach zu handeln, wird schnell als unecht empfunden. Denn Ihre Mitmenschen spüren die Diskrepanz zwischen Innen und Außen und nehmen sie als unstimmig wahr.

 

Ulrike Bergmann-Albrecht ub@die-mutmacherin.de www.die-mutmacherin.de

 

Kategorien: Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung | Schlagworte: Authentizität

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